© Yvonne Eckenstein
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Presse

Liederabend mit Yvonne Eckenstein
(Düsseldorfer Nachrichten)
Zu einem stimmungsvollen Abend trafen sich die «Freunde der Schweiz» im Weinhaus Bettermann. Sie hörten zunächst Lieder des bei uns nur wenig bekannten Schweizer Komponisten Othmar Schöck. Die Opern- und Konzertsängerin Yvonne Eckenstein sang sie mit viel Elan vor und erhielt begeisterten Beifall. Höhepunkt des Abends war aber der Vortrag einiger Lieder, die Richard Wagner nach Texten Mathilde Wesendonks in Zürich komponierte. Hier kam die reife, ausdrucksstarke Stimme der Altistin voll zur Geltung. Man spürte, wie nahe Yvonne Eckenstein den Wesendonk-Liedern steht. Wolfram Fürll begleitete am Flügel und gab zu den einzelnen Liedern treffliche, einfühlsame Erläuterungen, die vor allem dem Verständnis der Wagner-Lieder zu gute kamen.

Von ihrer heiteren Seite zeigte sich Yvonne Eckenstein später, als sie eine Arie in Schwyzerdütsch aus der Oper «Die Engelberger Hochzeit» des Komponisten Meyer von Schauensee zu Gehör brachte, die bald schon vom Schweizer Fernsehen - mit Yvonne Eckenstein in einer tragenden Rolle - gesendet werden soll.

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Herzhaftes Operettenglück
Carl Millöckers «Bettelstudent» im Pfalztheater Kaiserslautern
(Die Rheinpfalz)
Zu Carl Millöckers Zeiten galt sein «Bettelstudent» - so drückte es einer seiner Zeitgenossen aus - «als die Perle, ja die Krone aller modernen Spielopern». Heute sagt man zwar «Operette» dazu, doch innerhalb der Gattung gehört sie zum besten, was das Wiener Triumvirat Strauß-Suppé-Millöcker der Nachwelt hinterlassen hat. Auch das Pfalztheater hat sich der Attraktivität des Werkes nach längerer Pause einmal wieder erinnert und die Bestätigung der glücklichen Wahl schon in der ausverkauften und begeistert beklatschten Premiere erhalten.

Der Gastregisseur Götz Fischer hat gar nicht erst versucht, auf irgendeine Art modern zu wirken. Im Gegenteil, er lässt herzhafte Operette spielen mit allem Drum und Dran, mit Knalleffekten, ironischen Gags und sparsam angewandter Sentimentalität. Paul Landenberger und das Orchester sind mit ebenso herzhaften Tönen dabei, die so fröhlich, gesund und unkompliziert klingen, wie Millöcker es gemeint hat.

Vom Ballett (Choreografie Elfriede Graseck) über den Chor (Einstudierung Nandor Ronay) bis zu den Solisten unterwarf sich alles aktionsbereit und musikalisch sicher dem Regie- und Musikkonzept: die Damen Nowalska, Mutter Palmatica (Yvonne Eckenstein) ebenso sympathisch und wohlklingend wie ihre Töchter Laura (Rotraud Schulz Wallner) und Bronislawa (Dagmar Strobel), Oberst Ollendorf (cholerisch-stimmgewaltig Werner Wegener) und seine Offiziere (Frederic Rüden, Alexander Stephens, Fred Milan und gar kess in der Hosenrolle – Wally Vosberg), die beiden angeblichen Studenten Symon und Jan (Otto Kneidinger und Dietmar Kühnel, beide neu und vielversprechend im Ensemble) und das Gefängnispersonal (Walter Holzhäuser, Phil Sona, Walter Richter). Es wurde viel und laut gelacht und applaudiert.

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Händels «Messias» mit Mozarts milden Farben
Kantorei Oberkassel führte eine echte Rarität auf
(WZ Kassel)
Mozarts Bearbeitung von Händels «Messias» kommt wieder in Mode. Vor einigen Monaten erschien die sogenannte klassische Wiener Fassung erstmalig auf Schallplatten und jetzt machte sich die Kantorei Oberkassel mit der Aufführung in der Auferstehungskirche zum Fürsprecher der Rarität.

Eine Besonderheit ist die Mozartbearbeitung des «Messias» schon; der Komponist des «Don Giovanni» bat das barocke, polyphone Chorwerk im Sinne des klassischen Wiener Instrutmentalstils «aufgeweicht» und in seinem Timbre ziemlich verändert. Er hat gerafft und gestrafft und vor allem die Sängerpartien nicht unerheblich umbesetzt. So ist – um einige Beispiele zu nennen – das Duett Sopran-Alt «Es weidet seine Herde» bei Mozart eine reine Sopranarie, und dem Tenor bricht die Schmach nicht mehr das Herz, sondern der Altistin, die sich mit ihrer Soprankollegin in einige der Händelschen Tenorstücke teilt...

...Diese Veränderung der affektgesteuerten Klangsprache zum Gefühlsbetonten wirkte sich offenbar bei der Aufführung in der Auferstehungskirche aus. Es gab bei den Solisten und im Chor oftmals Ausdrucksunsicherheiten, merkliche Probleme in den Übergängen, obwohl ansonsten gut gesungen wurde, die Soprane der Kantorei sogar in den Aufschwüngen durch prächtigen Klang und exquisite Präzision angenehm auffielen. Bei den Solisten gefiel einmal Jeannette Zarou durch ihr klares, sicheres, kontrolliertes Singen. Der weiche Alt von Yvonne Eckenstein entfaltete in den gefühligen Arien (sehr schön im «Er ward vorschmähet») runden Glanz.

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Die lustigen Weiber von WindsorEin Abend erfüllter Hoffnung Glänzende Aufführung des «Rosenkavaliers»
(Aachener Nachrichten)
...Aber auch Yvonne Eckenstein bewies, mit Walter Maurer zusammen das Intrigantenpaar darstellend, ihre Fähigkeit, auch gewichtigere Rollen zu übernehmen. Ihr Alt ist von besonderem Timbre und starker Ausdruckskraft.

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Millöckers musikalischer «Fächerschlag»
(Pfalztheater Kaiserslautern)
Die Operette am Pfalztheater eröffnet die Spielzeit mit einem Klassiker der Operettenliteratur: Carl Millöckers «Der Bettelstudent». Welches Gewicht die Leitung des Pfalztheaters dieser Produktion zumißt, beweist die Tatsache, dass für die Inszenierung der renommierte Opernregisseur Götz Fischer gewonnen werden konnte.

Mit seinem «Bettelstudenten» hatte Carl Millöcker den absoluten Höhepunkt seines Schaffens erreicht. Ursprünglich war die Geschichte des Oberst Ollendorf (Michael Glücksmann/Werner Wegener), der von der schönen Laura (Elke Jaenke) abgewiesen wird und für einen Kuss auf die Schulter mit einem Fächerschlag ins Gesicht bestraft wird, gar nicht in Polen angesiedelt. Der unglaublich fleissige und erfolgreiche französische Autor hatte als erster die Geschichte der Rache des Obersten an der adelsstolzen Mutter der Laura, Gräfin Nowalska (Yvonne Eckenstein) zu einer Komödie verarbeitet.

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Heitere Abenteuer um «Figaro»
Bejubelte Neuinszenierung der Rossini-Oper im Pfalztheater

...Yvonne Eckenstein als Marzelline überzog gelegentlich im Spiel, erweckte aber Interesse durch ihren klingenden Alt von außergewöhnlichem Umfang.

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Klangmächtiges Weihnachtsoratorium im Schumann-Saal
(Düsseldorfer Nachrichten)
...Die feinsinnige Ausdrucksgliederung der Altistin Yvonne Eckenstein gefiel ebenso wie Ingeborg Reichelts diskret tonformender Sopran.

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Opernfreunde warfen Blumen
Die Deutsche Oper am Rhein gastierte mit ihrer Aufführung von Rossinis komischer Oper «Der Barbier von Sevilla» in Den Haag. Dieses erste Gastspiel im neuen Congressgebouw der niederländischen Regierungshauptstadt fand stürmischen Beifall. Am Schluss stürmten Zuschauer zur Rampe und warfen Blumen auf die Bühne. Im Ensemble sang Nicola Tagger den Almaviva, Peter Brunsmeier den Bartolo und Yvonne Eckenstein die Marcellina.

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Die lustigen Weiber von Windsor«Die lustigen Weiber von Windsor»
in Ludwigshafen

...Am besten trafen Deborah Cook mit ihrem silberhellen. Graziös geführten Sopran und die beherrscht kraftvoll auftretende Altistin Yvonne Eckenstein den in kantabler Stimmungsfülle ruhenden spritzigen Ton.

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Bachs Weihnachtsoratorium
Mustergültige Aufführung
(Baumberger Nachrichten)
Eine hochwertige Aufführung des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach wurde in der evangelischen Kirche von Baumberg vor einem großen Auditorium dargeboten, eine Aufführung, wie sie selbst auf dem reich bestellten Feld großer Städte nicht selbstverständlich ist....

...Um so mehr hatte die Atltistin Yvonne Eckenstein zu singen: Ihre Höhepunkte - abgesehen von Überleitungen und Rezitativen - waren die sehr ausdrucksstark gesungenen Arien «Nun wird mein liebster Bräutigam», «Schlafe mein Liebster» und «Schließe mein Herze» - diese letzte mit dem Geigensolo, das Vesselin Paraschkevov mit zartem Ausdruck spielte.

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An die Rheinoper verpflichtet
(Düsseldorfer Stadtpost)
An die Deutsche Oper am Rhein sind für die bevorstehende Saison neue Solisten und Musiker verpflichtet worden.
Yvonne Eckenstein, Altistin, die an der Deutschen Oper am Rhein bereits in der vergangenen Spielzeit u. a. die Marcellina in Rossinis « Barbier von Sevilla» gesungen hat, erhielt ihre Ausbildung in ihrer Heimatstadt Basel, in Lausanne und London. In Genf gewann sie beim Wettbewerb «Jeunesse Musicale Suisse» den ersten Preis: Ihr erstes Engagement erhielt sie wiederum in Basel und ging dann nach Detmold, Dortmund und Aachen, wo sie sich ein breites Repertoire - von Verdi bis Lortzing, von Mozart bis Alban Berg - erwarb. Zahlreiche Opern- und Konzertgastspiele führten sie nach Köln, Zürich, Genf und London. Mehrfach wurde sie zu Rundfunk- und Fernsehaufnahmen in der Schweiz berufen.

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"Lulu" auf Bahnsteig 9«Lulu» auf Bahnsteig neun
(NRZ)
...DIE JAHRHUNDERTWENDE hatte gestern Einfahrt auf Gleis 9 im Hauptbahnhof. Mit einer Dampflok und einem alten Eisenbahnwagen als Kulisse wurden die Aufnahmen für eine Zwischenszene der Oper «Lulu» gemacht. Unser Bild: Regisseur Dr. Hartleb und Yvonne Eckenstein als Gräfin Geschwitz bei den Aufnahmen.

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Letzte musikalische Premiere
Lorlzings «Waffenschmied»
(Bieler Tagblatt)
Als letzte Premiere der Saison bringt das Musiktheater der OGB Albert Lortzings komische Oper «Der Waffenschmied» heraus. Unter der musikalischen Leitung von Andres Joho wirken folgende Sänger mit: Werner Mann (Stadinger), Marianne Kohler (Marie, seine Tochter), Urs Markus (Graf Liebenau), Michael Erren (Georg, sein Knappe), Edwin Fabian (Ritter Adelhof), Yvonne Eckenstein und Annelies Steffen (alternierend als Irmentraut, Mariens Erzieherin). Inszeniert wird diese Oper von Franz Weber, das Bühnenbild hat Jean-Pierre Gerber entworfen, Heinz Klaus studierte die Chöre ein.

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Neu im Bieler Ensemble
Yvonne Eckenstein studierte vorerst in ihrer Heimatstadt Basel und dann in London und Lausanne Gesang. In Genf errang die Altistin dann im «Concours Jeunesse musicale» den ersten Preis Anschliessend wurde sie in Detmold fest engagiert und sang später im festen Engagement in Dortmund und Düsseldorf. Neben ihrer Opern- und Konzerttätigkeit, schloss Yvonne Eckenstein in Düsseldorf das Staatsexamen als Musikpädagogin ab. Das Heimweh trieb die Sängerin wieder in die Schweiz. In Luzern wirkt nun die vielseitig begabte Künstlerin am Musiktheater, als Schauspielerin als Konzertsängerin und als Lehrerin. Neben diversen Schallplattenaufnahmen wirkte Yvonne Eckenstein auch im Opernfilm «Eine Engelberger Talhochzeit» mit.

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